Dichtheitsprüfung

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ANTWORT:
Die Kunststoff-Schutzkappen werden zusammen mit dem Handmesskopf (P50/PK50) verwendet um Ihr Testobjekt während der Prüfung vor Kratzern zu schützen. Sie können auch verwendet werden um den Sensor vor Nässe zu schützen. (siehe auch: Wie kann ich den Messkopf vor Nässe schützen?)
Die Schutzkappen haben einen Filter, der die Messkopfspitze vor Staub und anderen Verunreinigungen schützt. Die Messkopfspitze ist bereits selbst mit einem Filter ausgestattet. Es ist nicht notwendig beide Filter zu benutzen. Sie können daher den Filter der Messkopfspitze einfach entfernen bevor Sie eine Schutzkappe aufstecken.
Setzen Sie einfach die Kunststoff-Schutzkappe auf die Messkopfspitze auf und drücken Sie fest an, bis sie ganz auf dem Sensor aufsitzt. Der Messkopf kann nun verwendet werden ohne das Testobjekt zu zerkratzen. Um die Schutzkappe wieder zu entfernen können Sie den Sensor-Schraubenschlüssel (als Zubehör zum Messkopf enthalten) verwenden. Setzen Sie den Schraubenschlüssel unter der Schutzkappe an und ziehen Sie kräftig.

ANTWORT:
Mithilfe der Kunststoff-Schutzkappen (Zubehör zu den P50 und PK50 Handmessköpfen) und handelsüblichen Teflonband können Sie den Sensor sehr einfach vor Nässe schützen. Entfernen Sie als erstes den weißen Filter von der Messkopfspitze. Spannen Sie ein Stück Teflonband mittig über die Messkopfspitze und setzen Sie nun die Kunststoff-Schutzkappe auf die Messkopfspitze auf und drücken diese fest an, bis sie ganz auf dem Sensor aufsitzt.
Diese effektive und kostengünstige Lösung erlaubt die Lecksuche an nassen Testobjekten. Das Teflonband muss ersetzt werden sobald es beschädigt ist.
ANTWORT:
Ja, sehr wahrscheinlich! Zudem sind Prüfgasverfahren trocken und weniger temperaturabhängig. Für eine Empfehlung müssen wir allerdings mehr über Ihre Anwendung wissen, welche Leckagen Sie finden wollen und welche Umgebungsbedingungen vorherrschen. Treten Sie mit uns in Kontakt um Ihren individuellen Anwendungsfall genauer zu analysieren.
ANTWORT:
Ja, das ist sogar eine gute Lösung, denn die INFICON Wasserstoff-Lecksuchgeräte sind dafür konzipiert auch bei Groblecks sehr schnell anzusprechen und sich zu erholen.
ANTWORT:
Die Betrachtung ist nicht trivial, denn bei der Wasserbadprüfung beeinflussen der Bediener, die Geometrie des Prüfteils, die Prüfzeit, die Art des Eintauchens sowie die Wasserqualität das Messergebnis teils erheblich.
Wir haben eine Software namens Bubbelizer entwickelt, die Ihnen hilft Leckageraten in Blasen (und umgekehrt) umzurechnen. bzw. zu simulieren. Das gibt Ihnen eine Vorstellung über die Größenordnungen von Leckagen. Gern stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.
ANTWORT:
Wenden Sie sich an Ihren örtlichen Gaslieferanten und fragen Sie nach einer Standardmischung von Stickstoffgas mit 5 % Wasserstoffgas. Diese Mischung kommt gewöhnlich als Schutzgas beim Schweißen und anderen industriellen Anwendungen zum Einsatz. Je nach Lieferant gibt es verschiedene Bezeichnungen für das Gas, z.B.:

Formier5 oder Formiergas 5/95 (AGA/Linde)
Naton-5, Nidron5 (Frankreich)
N2-H2 95/5 (Air Liquide)

Es kann vorkommen, dass ein Gaslieferant versucht, eine wesentlich teurere Spurengasmischung als die Standardmischung für Lecksuche an den Mann zu bringen. Verlangen Sie deshalb eine Standardmischung, die nicht extra hergestellt werden muss. Der Listenpreis für Lecksuchgas liegt bei etwa 0,01 Euro pro Liter.

ANTWORT:
Unsere Wasserstoff-Lecksuchgeräte können auf zwei Arten kalibriert werden – mit einem Bezugsgas oder einem Bezugsleck. Das Bezugsgas, das beim Gashändler erhältlich ist, besitzt eine bekannte Konzentration an Wasserstoff (empfohlen 10 ppm) zur Kalibrierung des Lecksuchgerätes. Ein Bezugsleck, erhältlich bei INFICON, besitzt einen festen Leckwert (Strömung oder g/y) zum Kalibrieren des Suchgerätes. Beide Verfahren nehmen weniger als 2 Minuten in Anspruch.
ANTWORT:
Dieser Umstand ist dem Stickstoff zu verdanken. Ohne Sauerstoff kann keine Verbrennung stattfinden. Die 4% Grenze bezieht sich auf Wasserstoff in Luft, die Sauerstoff enthält. Wenn man das Gasgemisch mit 5% Wasserstoff ausströmen lässt, dann verdünnt es sich sofort in der Umgebungsluft. Es spielt keine Rolle wie viel Gas ausströmt, es wird entweder eine zu geringe Konzentration an Wasserstoff oder Sauerstoff vorhanden sein, um eine Entzündung zu ermöglichen. Jede Gasmischung von Wasserstoff in Stickstoff die weniger als 5,7% Wasserstoff enthält, ist als „nicht brennbar“ klassifiziert. Die Sicherheitsspanne ist natürlich größer als das. Sogar eine Konzentration von 10% Wasserstoff in Stickstoff ist sehr schwer (aber nicht unmöglich) entflammbar.
ANTWORT:
Das Wasserstoff-Stickstoff-Gasgemisch kostet rund EUR 0,009 pro Liter, was es zum günstigsten Prüfgas überhaupt macht. Wie viel Sie genau verbrauchen, hängt vom Anwendungsfall ab. Sie können den Verbrauch pro Prüfvorgang ermitteln, wenn Sie das Innenvolumen des Prüfobjekts und den Prüfdruck kennen. Multiplizieren Sie dann einfach mit der Anzahl der Tests pro Tag, Monat oder Jahr und Sie kennen Ihre Verbrauchswerte.
ANTWORT:
Bei Dauereinsatz normalerweise alle sechs Monate. Aber in vielen Fällen kann er auch mehr als ein Jahr genutzt werden. Die Beantwortung dieser Frage ist ähnlich schwer wie die Antwort auf die Frage „Wie lange hält eine Glühbirne?“. Das Sensorelement wird natürlich nicht im selben Maße abgenutzt wie eine Glühbirne, aber es ist selbstverständlich auch einem Alterungsprozess unterworfen. Deshalb können die Messungen im Laufe der Zeit ungenau werden. Das hängt alles davon ab, wie oft das Sensorelement zur Anwendung kommt.
ANTWORT:
a) Bei Leckagen, die sich aufgrund ihrer geringen Größe nicht für die Dichtheitsprüfung anhand der Druckabfallmessung eignen.
b) Wenn die Prüfteile Temperaturschwankungen unterworfen sind.
c) Wenn die Prüfteile elastisch sind.
d) Wo immer das Risiko besteht, dass Anschlüsse undicht sind.
e) Wenn Leckagen gezielt geortet werden solle
ANTWORT:
Bei bestimmten Anwendungen lässt sich das Messverfahren durch Verwendung von offenporigem Schaumstoff mit einer Stärke von ca. 5 mm beschleunigen. Wenn Sie diesen Schaumstoff beispielsweise um eine Rohrverbindung herum legen, genügt es häufig schon, den Messkopf einfach an einem Punkt in den Schaumstoff zu stecken. Beim Vorhandensein von Gas erhalten Sie dann eine Meldung, selbst wenn sich die Leckstelle an der anderen Seite des Rohres befindet. Natürlich spielen hierbei auch die Maße des betreffenden Rohres eine Rolle. Probieren Sie es einfach an Ihrem speziellen Prüfobjekt aus. Diese Methode funktioniert aus folgendem Grund: Das Gas wird durch den Schaumstoff nicht etwa an einer Ausbreitung gehindert, der Schaum bietet ihm vielmehr einen Schutz vor normalem Luftzug, durch den sich das Prüfgas ansonsten zu schnell verteilen würden. So kann das Gas langsam durch den Kunststoffschaum dringen und Sie erhalten eine Anzeige, dass Gas vorhanden ist. Nach der Dichtheitsprüfung können Sie den Schaum entfernen und mit der konkreten Leckortung beginnen. Durch den Schaum erhalten Sie schnell und frühzeitig einen Hinweis darauf, ob es sich lohnt, die komplette Rohrverbindung nach einem Leck abzusuchen. Probieren Sie es aus und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.
ANTWORT:
Nein. Wasserstoff und Stickstoff sind vollkommen ineinander löslich. Einmal gemischt werden sie sich nicht eigenständig entmischen. Sogar schwere Gase, richtig vermischt, bleiben gemischt. Kohlendioxid zum Beispiel ist ein Schweres Gas und wird sich am Boden absetzen, wird es aber gut mit Luft vermischt, wird es diese Eigenschaft nicht zeigen. Auch Flüssigkeiten bleiben, wenn sie vollständig ineinander löslich sind, gemischt. So spielt es beispielsweise keine Rolle wie lange man eine Flasche Likör stehen lässt. Der Alkohol, der leichter ist als Wasser, wird sich nicht am oberen Ende der Flasche ansammeln.
ANTWORT:
Das hängt davon ab wie Sie den Test durchführen. Wenn Sie den Handmesskopf über die Oberfläche des Prüfteils führen, können Sie Leckagen bis 5 x 10-7 cc/s (entspricht 0,1 g/a Kältemittel) finden. Wenn Sie eine Klammer verwenden, die den Ort der Leckage umgibt, können Sie Leckagen bis 2,5 x 10-6 messen (entspricht 0,5 g/a Kältemittel). Wenn Sie jedoch eine integrale Dichtheitsprüfung machen wollen um alle Leckagen an einem Prüfteil zu messen, dann müssen Sie eine Prüfkammer verwenden. Die Nachweisgrenze verhält sich dann proportional zur Zeit, die Sie dem Prüfgas geben um sich in der Prüfkammer anzureichern, und zum Luftvolumen in welches das Prüfgas strömt .