Telekommunikation

ANTWORT:
Kein Problem mit der Prüfsonde 8712, einem Zubehör zum Wasserstoff-Lecksuchgerät 9012XRS. Zunächst wird das Prüfgas (5%H2/95%N2) in die unter Druck stehende Telefonleitung injiziert. Anschließend führen Sie die Sonde 8712 in die Leitung ein. Die Sonde besteht aus einem 100 m langen Glasfaserstab, der an der Spitze mit einem Sensor bestückt ist. Der Sensor reagiert sofort, wenn er die Leckstelle erreicht. Sie brauchen nur noch messen, wie viele Meter die Sonde eingefahren wurde. Somit erhalten Sie die Position der Leckstelle.
ANTWORT:
Nein. Das ist der Vorteil unserer Methode! Wenn Sie begonnen haben das Prüfgas in das Telekom-Kabel einzuleiten, dann wird es durch das Leck austreten. Wenn Sie lang genug warten, dann wird sich soviel Wasserstoff sammeln, dass er zur Abdeckung des Mannlochs aufsteigt. Dort kann er leicht mit dem Oberflächenmesskopf 8612 nachgewiesen werden. So werden Sie zum richtigen Mannloch geleitet ohne jedes Einzelne öffnen zu müssen. Das prüfen der Mannlöcher wird die Fläche, auf der Sie weitersuchen müssen, sehr schnell eingrenzen. Wenn Sie einmal das richtige Mannloch gefunden haben brauchen Sie nur noch hinab zu steigen um das Leck mit dem Handmesskopf zu lokalisieren.
ANTWORT:
Ja, Wasserstoff nimmt den einfachsten Weg nach oben. Zugleich nimmt er aber auch den direkten Weg von der Leckstelle aufwärts. In der Praxis kann es vorkommen, dass in einem solchen Fall das Vorhandensein von Prüfgas an einer Stelle angezeigt wird, an der kein Kabel liegen kann. Dies würde darauf hinweisen, dass hier der Wasserstoff den einfachsten Weg genommen hat, beispielsweise durch eine Abwasserleitung, eine Abflussrinne, ein Kanalisationsrohr, einen Spalt oder ähnliches. Zur Leckortung nutzt man in diesen Fällen eine Stelle als Referenz, von der bekannt ist, dass dort ein Kabel unterirdisch verlegt ist. Von hier aus können Sie nun die Suche problemlos fortsetzen. Auf diese Weise finden Sie die Leckstelle garantiert.
ANTWORT:
Nein, bei dem Gasgemisch aus 5% Wasserstoff und 95% Stickstoff besteht kein Risiko einer spontanen Wasserstoffansammlung oder sogar einer Explosion. Die Konzentration, die der Wasserstoff in dem Einstiegsschacht erreicht, wird nie höher sein als die in der Gasflasche. Dies besagt der 2. Hauptsatz der Thermodynamik.
ANTWORT:
Ja, Wasserstoff dringt abhängig von der Zeit durch jedes Material. Beton ist in der Regel relativ porös. Das sind übrigens zahlreiche Materialien, von denen wir normalerweise annehmen, dass sie fest sind. In der Praxis hat sich bereits gezeigt, dass mit Wasserstoff Leckstellen selbst dort gefunden werden, wo das Prüfgas Schmutz, Schlamm, Kies, Schnee, Beton, Asphalt und verschiedene Arten von Fliesen und Kopfsteinpflaster durchdringen musste.